Feuerstelle statt Mikrowelle Die Küche vor der Elektrifizierung
Küchengeräte, Geschirr, Feuerstelle
Über Art und Beschaffenheit von Haushaltsgegenständen und Hausrat im Hochmittelalter sind nur vereinzelt Bild- und Schriftdokumente überliefert.
Einen Eindruck spätmittelalterlichen Hausrates liefern jedoch Funde aus Latrinen, Brunnen und Abfallgruben.
Erst im 15. und 16. Jahrhundert wurden Alltags- und Gebrauchsgegenstände stärker von der darstellenden Kunst als Motive aufgegriffen und zeigen die damals verwendeten Utensilien.
Erst im 15. und 16. Jahrhundert wurden Alltags- und Gebrauchsgegenstände stärker von der darstellenden Kunst als Motive aufgegriffen und zeigen die damals verwendeten Utensilien.
Haushaltsgeräte unterschieden sich zwischen Arm und Reich lediglich in Anzahl, Material und Verarbeitung.
Verwendete Materialien waren Eisen, Zinn, Kupfer, Messing, Ton, Glas und Holz. Porzellan spielte in den einfachen Haushalten erst ab dem 20. Jahrhundert eine Rolle.
Bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein änderte sich an der Bewirtschaftung eines Haushaltes wenig.
Transportable Eisenherde - sogenannte Kochmaschinen - und Kachelherde lösten langsam gemauerte Kochstellen und offene Feuerstellen ab. Dies führte zu einer angenehmeren, weniger rauchigen Atmosphäre in den Küchen.
Verwendete Materialien waren Eisen, Zinn, Kupfer, Messing, Ton, Glas und Holz. Porzellan spielte in den einfachen Haushalten erst ab dem 20. Jahrhundert eine Rolle.
Bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts hinein änderte sich an der Bewirtschaftung eines Haushaltes wenig.
Transportable Eisenherde - sogenannte Kochmaschinen - und Kachelherde lösten langsam gemauerte Kochstellen und offene Feuerstellen ab. Dies führte zu einer angenehmeren, weniger rauchigen Atmosphäre in den Küchen.
Emaillierte, pflegeleichte Gerätschaften hielten Einzug. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts kamen - auch bedingt durch Veränderungen in der Lebensmittelzubereitung -
arbeitssparende, handbetriebene Geräte wie z. B. Schneeschlag-, Fleischhack-, Bohnenschneide-, Brotschneide-, Apfelschäl- und Messerputzmaschinen auf.
Abfallprobleme
Die Haushaltsgeräte besaßen einen hohen Wert. Eine Nutzung bis zum endgültigen Verschleiß war selbstverständlich.
Defekte Geräte wurden, wenn möglich, repariert. Reparaturhandwerker wie z. B. Kesselflicker und Scherenschleifer hatten in der damaligen Gesellschaft einen zwar nicht ehrenvollen, aber festen Platz.
Was nicht reparierbar war, wurde, wenn möglich, verheizt. Metalle wurden gesammelt und wieder eingeschmolzen, Keramik wurde in Gräben am Haus oder auf den Misthaufen geworfen.
Defekte Geräte wurden, wenn möglich, repariert. Reparaturhandwerker wie z. B. Kesselflicker und Scherenschleifer hatten in der damaligen Gesellschaft einen zwar nicht ehrenvollen, aber festen Platz.
Was nicht reparierbar war, wurde, wenn möglich, verheizt. Metalle wurden gesammelt und wieder eingeschmolzen, Keramik wurde in Gräben am Haus oder auf den Misthaufen geworfen.




