Vom Schlachter in die Fabrik Beginn der Lebensmittelproduktion
Neue Produkte und Markennamen
Immer mehr Arbeitskräfte zog es in die Städte, um in den dort entstehenden Fabriken zu arbeiten.
Viele Frauen arbeiteten mit, da der geringe Lohn des Mannes für den Familienunterhalt nicht ausreichte. Es entstand daher Bedarf nach schnell zubereitbaren, nahrhaften, billigen und lagerfähigen Lebensmitteln.
Das aufstrebende Bürgertum fragte nach Delikatessen wie Kakao, Schokolade, Tee und Kaffee.
Viele Frauen arbeiteten mit, da der geringe Lohn des Mannes für den Familienunterhalt nicht ausreichte. Es entstand daher Bedarf nach schnell zubereitbaren, nahrhaften, billigen und lagerfähigen Lebensmitteln.
Das aufstrebende Bürgertum fragte nach Delikatessen wie Kakao, Schokolade, Tee und Kaffee.
Haltbarmachung
Neue Erkenntnisse, z. B. von Louis Pasteur zur Bedeutung von Mikroorganismen beim Verderb,
und die Entwicklung der Hitzesterilisation verlängerten die Lagermöglichkeiten von Lebensmitteln.
Das bis heute bekannte "Einwecken" von Lebensmitteln erweiterte auch die Möglichkeiten der häuslichen Haltbarmachung und Vorratshaltung.
Das bis heute bekannte "Einwecken" von Lebensmitteln erweiterte auch die Möglichkeiten der häuslichen Haltbarmachung und Vorratshaltung.
Verpackungen
Verpackt in schöne Schachteln, Gläser und Dosen stellten die neuen Produkte für die Hausfrau eine neue Welt dar.
Die optische Gestaltung der Verpackung als Werbeträger gewann an Bedeutung, Markenprodukte entstanden.
Ein Großteil der Produkte wurde jedoch nach wie vor unverpackt verkauft. Flüssigkeiten wurden in selbst mitgebrachte Flaschen gefüllt, Bonbons in von Hand gedrehten Tüten abgezählt.
Ein Großteil der Produkte wurde jedoch nach wie vor unverpackt verkauft. Flüssigkeiten wurden in selbst mitgebrachte Flaschen gefüllt, Bonbons in von Hand gedrehten Tüten abgezählt.
Speiseabfälle
In den Städten traten erste Probleme mit Speiseabfällen auf. Sie machten nach wie vor den Hauptanteil der häuslichen Abfälle aus.
Die Abfallgruben wurden nur selten geleert und zogen Ratten an. Erst die Einführung der regelmäßigen Abfuhr verbesserte die Mißstände.
Nach Einführung der Kanalisation sank der Düngewert der Abfälle und damit das Interesse der Landwirte an deren Verwertung. In großen Städten wie München oder Berlin wurden zu Beginn dieses Jahrhunderts Speiseabfälle getrennt gesammelt und an Schweine verfüttert.
Die Abfallgruben wurden nur selten geleert und zogen Ratten an. Erst die Einführung der regelmäßigen Abfuhr verbesserte die Mißstände.
Nach Einführung der Kanalisation sank der Düngewert der Abfälle und damit das Interesse der Landwirte an deren Verwertung. In großen Städten wie München oder Berlin wurden zu Beginn dieses Jahrhunderts Speiseabfälle getrennt gesammelt und an Schweine verfüttert.




